Welche entsafter sind die besten – unsere Testsieger Erfahrung

Der Kauf eines Entsafters stellt Sie vor eine schwierige Entscheidung: Die vielen unzähligen Produkte sorgen für Verwirrung und stellen den Käufer vor die Aufgabe, sich den für den eigenen Anspruch richtigen Entsafter herauszusuchen. Um das zu können, muss man sich über Entsafter informieren. Wir bieten Ihnen mit diesem Artikel genau das: Information. Dabei klären wir über die Funktion, die verschiedenen Arten von Entsaftern und über verschiedene Modelle auf. Am Ende geben wir Tipps auf der Suche nach Rezepten und zeigen Ihnen eine Alternative zum Entsafter.

Entsafter: Funktion und Nutzen

Ein Entsafter macht Früchte oder Gemüse zu Saft. Dass zwischen dem rohen Obst und dem fertigen Saft aufwändige verfahrenstechnische Schritte stehen, fällt den meisten Nutzern gar nicht auf. Wir zeigen sie Ihnen und wenden uns hier entsprechend der Funktionsweise von Entsaftern zu. Eine detaillierte Erklärung zu jeder Art von Entsaftern findet sich im nächsten Absatz.

Das Einsatzszenario eines Entsafters

Entsafter
Unser Testsieger: Der Entsafter von Phillips

Viele kennen es: Man steht morgens auf und hat Lust auf einen frisch gepressten Orangensaft oder einen Frühstücksdrink aus verschiedenen Früchten und Gemüse. Normalerweise würde das bedeuten, erst einmal eine Viertelstunde damit beschäftigt zu sein, die Früchte zu waschen, zu schneiden und im Standmixer zu zerkleinern oder selbst zu pressen. Bei Orangen oder anderen Früchten mit harter Schale und weichem Fruchtfleisch würde jede Orange in der Mitte geteilt und jede Hälfte auf den rotierenden Kegel der Orangenpresse gedrückt werden. Dank des Entsafters entfällt diese zeitintensive Zubereitungszeit: Die Früchte müssen lediglich so klein geschnitten werden, dass sie in die Öffnung passen. Entkernt werden müssen die Früchte und das Obst vorher nicht. Sind die Früchte im eingeschalteten Entsafter, fließt auch schon der 1. Tropfensaft in den entsprechenden Behälter. Innerhalb von Sekunden ist der Smoothie bzw. der Fitnessdrink mit frischen Früchten fertig.

Hauptvorteil eines Entsafters: Die Zeit

Das Hauptargument für den Kauf eines Entsafters ist also die Zeit. Mit einem Entsafter spart man jede Menge davon, insbesondere, wenn man sehr oft und gerne frische Früchte bzw. frischen Fruchtsaft und Gemüsesaft trinkt. Das 2. Kaufargument ist die Möglichkeit. Damit meinen wir, dass ein Entsafter einem die Möglichkeit gibt, selbst aus hartem Obst wie Karotten oder Äpfeln den Saft heraus zu pressen. Auf manuellem Wege funktioniert das mit einer Handpresse nur noch sehr begrenzt, insbesondere bei Karotten bedarf es zu viel Kraft.

Diese zwei Arten von elektrischen Entsaftern gibt es

Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Arten von (elektrischen) Entsaftern: Da wären auf der einen Seite die Zentrifugen und auf der anderen Seite die Saftpressen. Die beiden Entsafter unterscheiden sich in der Arbeitsweise:

Saftpresse

Das zentrale Element einer Saftpresse ist eine Pressschnecke, bzw. ein Extruder: Die Extruderschnecke dreht sich wie ein Bohrer und fördert die Obststücke nach vorne. Dabei verengt sich die Schnecke, wodurch der Saft aus dem Obstbrei gepresst wird. Je nach Größe der Ablauföffnungen am Extruder kann gesteuert werden, wie viel Saft bzw. wie viel Fruchtfleisch und andere Stückchen letztendlich im Saft landen.

Zentrifuge

Die andere Variante eines Entsafters funktioniert durch die Zentrifugalkraft. Wie wir es von einer Waschmaschine oder von der Salat-Waschmaschine her kennen, rotiert das Obst hier in einer Trommel extrem schnell. Dadurch wird es zerquetscht und der Saft wird nach außen geschleudert. In der Trommel sind Löcher, durch die der Saft entweichen kann.

Die Unterschiede der beiden Verfahren

Je nach Verfahren erhält man unterschiedliche Zusammensetzungen in den Endprodukten. Der Saft aus Zentrifugen beispielsweise ist häufig in einen klaren und einen trüben Teil getrennt. Der trübe Teil enthält sehr viel Fruchtfleisch. Der Saft aus einer Presse hingegen enthält mehr Fruchtfleisch und ist homogener. Beim Arbeiten fällt zudem sofort auf, dass Pressen deutlich leiser sind als die Zentrifugen. Das ist der langsamen Bewegung geschuldet, mit der die Förderschnecke rotiert. Die Zentrifuge hingegen muss extrem schnell rotieren, wodurch sie natürlich laut und schrill schallt. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Früchte bzw. das Obst relativ fest sind. Ein Beispiel sind Möhren oder Äpfel, aber auch feste Birnen oder junge Aprikosen.

Mechanisch und manuell

Natürlich gäbe es dann auch noch die mechanische Variante der Saftpresse. Wie bei einer Spätzlepresse oder einer Nudelpresse gibt es hier einen Behälter für das Obst und einen Kolben, der über einen Hebel in den Behälter gedrückt wird. Das Obst darin wird komprimiert und der Saft fließt durch entsprechende Löcher unten heraus. Diese Pressen sind günstig, sehr robust und leicht zu reinigen. Sie haben jedoch den Nachteil, dass man manuell pressen muss.

D.h. einerseits, dass man wieder etwas mehr Zeit braucht, andererseits aber auch, dass nicht alle Früchte und nicht jedes Gemüse damit gepresst werden kann. Denn der Mensch hat nicht unendlich viel Kraft – oder anders gesagt, der Hebel der Presse ist nicht unendlich lang. Karotten oder andere Gewächse mit sehr festem Fruchtfleisch können manuell eigentlich nicht effektiv gepresst werden. Wer sich also nach einem Entsafter umschaut und dabei ein wenig Geld auf der Seite hat, der nimmt sich lieber einen elektrischen Entsafter. Apropos Geld: Wie viel braucht man davon eigentlich für einen guten Entsafter? Was macht einen guten Entsafter aus? Und was sind die besten Entsafter auf den Markt? Diesen Fragen gehen wir im folgenden Absatz nach.

Verschiedene Entsafter im Vergleich

Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Vergleich bzw. eine Übersicht über das aktuelle Portfolio an Entsafter bieten. Wir haben im Internet recherchiert und verwenden als Grundlage für unseren Vergleich einerseits offizielle Testberichte, beispielsweise von der Stiftung Warentest, andererseits aber auch individuelle Kundenrezensionen auf Amazon und unsere eigene Einschätzung bzw. unser technisches Verständnis.

Die Stiftung Warentest hat einen Entsafter Test aus dem Jahr 2013. In diesem kommen die Tester zu denselben Schlüssen wie wir, was die unterschiedlichen Arten von Entsafter angeht. Die Saftausbeute, eines der Hauptkriterien im Test, ist von der Art des Entsafters unabhängig. So gibt es Zentrifugen die schlechter sind als Pressen und umgekehrt. Den Test von damals hat das bekannte Unternehmen Philips für sich entschieden. Wer den ganzen Test lesen möchte, kann ihn hier (LINK) kostenpflichtig freischalten.

Philips HR1855/00

Der HR1855/00 Entsafter von Philips konnte die Kunden auch auf Amazon überzeugen und ist der Bestseller Nummer 1 in der Kategorie Multifunktions-Entsafter. Er ist zu einem Preis von knapp unter 80 € erhältlich und hat einen sehr hohen Wirkungsgrad, bezogen auf die Saftausbeute. Das können auch die über 300 Kunden bestätigen, die in ihren Rezensionen den Entsafter im Durchschnitt mit 4,5 von 5 Sternen bewerten. Diesen Philips Entsafter gibt es auch in der größeren Variante in Form von dem HR1869/01. Der Entsafter ist zwar kein Bestseller, hat aber inzwischen etwa 1200 Kundenrezensionen und schließt auf Amazon ebenfalls mit einer Bewertung von 4,5 Sternen ab. Man kann ihn für ca. 115 € kaufen. Besonders befürwortet wird die hohe Qualität, bemängelt wird von manchen Kunden die komplexe Reinigung – das aber haben alle Entsafter gemeinsam.

Günstigere Modelle die immer noch überzeugen

Man muss nicht gleich zu einem teuren Modell greifen, wie beispielsweise eines der beiden Philips Modelle, sondern kann sich auch mit einem günstigeren begnügen. Das empfehlen wir insbesondere jenen, die den Entsafter nicht mehrmals am Tag nutzen wollen. In einem Preisbereich um die 30 – 35 € findet man beispielsweise Entsafter von Deuba, Melissa oder Homdox. Sie alle haben ähnliche Eigenschaften, werden gleich gut bewertet (4 von 5 Sterne) und stammen eventuell sogar vom selben Lieferanten bzw. Produzenten.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Entsafters muss man natürlich zuerst einmal darauf schauen, dass man ihn sich überhaupt leisten kann. Unserer Meinung nach sollte man unter 30 € gar nicht erst anfangen zu suchen, zumindest nicht nach einem neuen Entsafter. Auf dem Gebrauchtmarkt, wie beispielsweise bei eBay, gibt es selbst für so wenig Geld aber das ein oder andere Schnäppchen. Hier existiert dafür stets das Risiko, dass der Entsafter ohne Garantie gekauft wird und eventuell bald kaputtgehen kann. Das Problem bei Entsaftern ist, dass man ihnen äußerlich nicht ansieht, in welchem technischen Zustand sie innen sind.

Alternative zum Entsafter

Am Anfang in unserem Ratgeber haben wir davon gesprochen, wie ein Einsatzszenario für einen Entsafter aussehen könnte. Darin wurde bereits deutlich, welche Alternative zum Entsafter existiert. Der Standmixer oder der Stabmixer. Wer zu Hause keinen Entsafter hat und sich auch keinen anschaffen möchte, der kann mit einem Standmixer vorliebnehmen. Dieser zerkleinert das Obst und verflüssigt es auf diese Weise. Orangen, Äpfel aber auch Karotten oder andere feste Früchte sind für einen Standmixer überhaupt kein Problem. Der Nachteil ist natürlich, dass man nach dem Zerkleinerungsvorgang noch allerlei feste Bestandteile im Saft hat.

Die Schale und das Fruchtfleisch beispielsweise. Um dieses nun vom Saft zu trennen – falls man das überhaupt möchte – kann man sich eines kleinen Tricks bedienen. Man nehme ein sauberes Geschirrtuch und lege es in eine Schüssel oder ein großes Glas. Dann gießt man den Brei aus dem Standmixer in das Tuch bzw. in die Schüssel hinein. Nun kann man die Enden des Tuchs zusammenfassen und das Tuch zudrehen. Man hat nun einen Sack, in dem sich das zerkleinerte Obst befindet. Mit leichtem Druck lässt sich nun der Saft sehr leicht herauspressen und wird von der Schüssel aufgefangen.

Entsafter Rezepte

Wir möchten Ihnen hier einige Tipps vorstellen, mit denen sie ganz schnell sehr leckere Rezepte für ihren neuen Entsafter finden. Die 1. Anlaufstelle ist heutzutage dafür natürlich das Internet. Hier gibt es öffentliche Portale wie beispielsweise Chefkoch.de, auf welchen sich unzählige Rezepte finden lassen. Auch sonst führt eine kurze Google-Suche eigentlich immer zum Erfolg. Wer etwas zum Anfassen braucht, besorgt sich hingegen die passende Zeitschrift aus dem Zeitungsregal – hier gibt es immer ein paar, die passende Rezepte beinhalten, gerade im Frühling und im Sommer. Zu guter Letzt können wir Ihnen vor allem dazu raten, Ihrer eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen: Mischen Sie verschiedene Früchte, geben Sie gemahlene Nüsse hinzu und finden Sie Ihr eigenes individuelles Lieblingsrezept!

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